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Indischer Abend
16.10.2010
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Die indische Autorin Geetanjali Shree liest auf der
Burg Katlenburg Buchlesung mit
kultureller Begleitung und kulinarischer Umrahmung am Samstag, dem 16.
Oktober 2010
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(Foto: R. Schein) |
Geetanjali Shree (geb. 1957) wuchs als
Tochter eines Beamten des Indian Administrative Service an dessen
wechselnden Dienstsitzen in Nordindien auf. Ihre Muttersprache ist
Hindi, dennoch fühlt sie sich auch im Englischen zu Hause. Sie studierte
neuere Geschichte und arbeitete zur indischen Unabhängigkeitsbewegung.
Ihre erste Erzählung, „Opferblätter“, wurde 1987 veröffentlicht. Ihr
erster Roman, Mai (1993), wurde durch die Übersetzungen ins
Englische (2000) und Französische (2008) zu einem international
beachteten Werk. Es folgten drei weitere Romane und drei Anthologien.
Geetanjali Shree gehört zu den bekanntesten Hindi-Autorinnen der
Gegenwart.
Auf der Frankfurter Buchmesse 2010 werden
die soeben beim Draupadi Verlag Heidelberg erschienenen Übersetzungen
des Romans Mai und der Anthologie Weißer
Hibiskus vorgestellt.
Im Anschluss daran begibt sich die Autorin auf eine vom Draupadi Verlag
und vom Literatur Forum Indien e.V. organisierte Lesereise, die sie
durch mehrere deutsche Städte, darunter Frankfurt/M., Heidelberg,
Berlin, Köln, Bonn, Krefeld, Hamburg, Göttingen und Katlenburg-Lindau,
führen wird. Mit der nunmehr 3. Indischen Lesung auf der Burg Katlenburg
kann an eine gute Tradition angeknüpft werden, die 2008 mit der Autorin
Baby Halder eingeleitet und 2009 mit dem Hindi-Autor Uday Prakash
erfolgreich weitergeführt wurde. Gelesen werden Ausschnitte aus beiden
Büchern, anschließend besteht die Gelegenheit zu einer Diskussionsrunde
mit Geetanjali Shree. Wie auch in den vergangenen Jahren werden Sie mit
kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnt und eine afghanische Musikgruppe
aus Hannover (Leitung: Rabi Abas) wird für die musikalische Umrahmung
sorgen. |
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Deodatt Persaud
-Tänzer und Choreograph;
Klassischer indischer Tanz-
Deodatt Persaud ist ein junger
Kathak-Tänzer, der seit Juni 2010 in Göttingen lebt und arbeitet. Er
hat sein Diplom-Studium und eine zweijährige Graduiertenschule am
prestigereichsten Kathak-Lehrinstitut Indiens, dem Kathak Kendra in
Neu Delhi, im Mai 2010 erfolgreich abgeschlossen. Deodatt freut sich,
den klassischen indischen Tanz in Göttingen, Deutschland und Europa zu
präsentieren und weiterzugeben.
Mehr über Deodatt unter
www.deodattkathak.com
Kontakt: deodatt_kathak@yahoo.com |
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Veranstaltungsort: Burg
Katlenburg, Burgberg 1, 37191 Katlenburg (bei Northeim),
Tel.: 05552/201, Geschäftsführer: Torsten Runge, Homepage: http://www.katlenburg.de
Kooperationspartner:
Draupadi Verlag Heidelberg; Literatur Forum Indien e.V.;
Fachkräfteprogramm Afghanistan (Koordinator: Dr. A. Wais), Homepage:
www.fachkraefteprogramm.de; K.A.N.U. Projekt Göttingen
(Geschäftsführer: Kai Hartkopf)
Moderation: Dr. Ines Fornell
(Indologin, Göttingen),
ines.fornell@googlemail.com
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Informationen über die Bücher von Geetanjali Shree
Zur Anthologie
Weißer Hibiskus
„Wenn der Nebel sich senkt, wenn winterliche Stille die
Dunkelheit erfüllt, dann verwandle dich leise in einen Schatten, schleiche
dich aus deinem Haus, laufe bis zur Ecke und biege dort in meine Straße ein,
halte im Schutz des Neembaums inne und klettere dann leichtfüßig wie eine
Katze auf meinen Balkon. Komm herein.“ Mit großer Genauigkeit und Intensität
erzählt die indische Schriftstellerin Geetanjali Shree, geb. 1957 in Delhi,
über die Vielschichtigkeit menschlichen Verhaltens, über Träume, Sehnsüchte
und Enttäuschungen. Ihre Erzählungen handeln von der Liebe, vom Leben in
einer indischen Großfamilie, von sozialen und religiösen Konflikten. Es sind
keine spektakulären Handlungsabläufe, die sie in ihren Werken schildert,
sondern alltägliche, zwischenmenschliche Beziehungen, die sie mit
Behutsamkeit und Einfühlungsvermögen beschreibt. Meisterhaft gelingt es der
Autorin, Stimmungen zu erzeugen, in denen sich Gefühle, Phantasien und
Erinnerungen entwickeln können. Ihre Vielseitigkeit und literarische
Ausdrucksfähigkeit haben Geetanjali Shree zu einer der bedeutendsten
Schriftstellerinnen Indiens werden lassen.
Zum Roman Mai
Drei Generationen in einer gut situierten Familie in
Nordindien: Der Großvater, ein Tyrann nicht ohne liebenswerte Züge, die
Großmutter mit der rasiermesserscharfen Zunge, der untreue Vater, die beiden
Kinder im komplizierten Prozess der Ablösung von einer dominanten Familie,
eine Tante, die sich in alles einmischt, die Bediensteten. Im Zentrum steht
Rajjo, die im Roman zumeist Mai (das Hindi- Wort für „Mutter“)
genannt wird. Rajjo, die zunächst so schwach und unscheinbar wirkt, gewinnt
im Verlauf des Werkes immer mehr an Konturen.
In Mai zeichnet Geetanjali Shree ein detailliertes Bild der
Rollenmuster und des Beziehungsgeflechts in einer traditionellen indischen
Familie. Da ist der Urkonflikt zwischen Schwiegermutter und
Schwiegertochter, die strikte Trennung zwischen männlichen und weiblichen
Domänen, aber auch der unaufhaltsame soziale Wandel, das Einströmen
westlicher Ideen und Lebensweisen.
(die Texte sind den Klappentexten zu beiden Büchern
entnommen)
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Indisches Buffet
Marinierte Dicke Bohnen,
Möhren-Orangensalat mit Mandeln
Sesamringe mit Tomaten
Chapati (Fladenbrot)
Samosa mit Minzchutney
Bananenchutney
Tomatenchutney
Ananaschutney
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Mulligatawny (indische Suppe mit Hühnerbrust)
milde und scharfe Variante
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Daal (traditionelles Linsengericht)
Lammcurry mit Garam Masala
Murgh Malai Korma (Hähnchenbrust in Mandelsoße)
Kurkumareis mit Pinienkernen
Basmatireis
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Kheer (Reispudding)
Kelapura ( Bananenküchlein)
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